Für das Pferd
Ganzheitliche Behandlung für Pferde in Wittmund und Ostfriesland
Osteopathie, Akupunktur und bei Bedarf Lasertherapie — in vertrauter Umgebung.

Jedes Pferd ist anders — deshalb kombiniere ich Osteopathie, Akupunktur und bei Bedarf Lasertherapie individuell, je nachdem was Ihr Pferd braucht. Dank ihrer Sensibilität reagieren Pferde sehr gut auf diese ganzheitliche Herangehensweise. Ich behandle Ihr Pferd in seiner vertrauten Umgebung — für eine entspannte und wirksame Therapie.
Als Tierosteopathin (ICREO) mit Zusatzqualifikation als Trainer C Reitsport und in Hippotherapie verstehe ich die besonderen Anforderungen, die an den Pferdekörper gestellt werden — ob im Freizeitbereich, im Sport oder in der Zucht.
Ablauf
So läuft die Behandlung Ihres Pferdes ab
Die Dauer richtet sich nach dem individuellen Aufwand. Die Behandlung findet bei Ihnen am Stall statt. Ich komme nach Wittmund, in ganz Ostfriesland und die weitere Umgebung.
Anamnese & Ganganalyse
Wir besprechen die Vorgeschichte: Erkrankungen, Operationen, Hufbeschlag, Sattel und aktuelle Auffälligkeiten. Anschließend beobachte ich Ihr Pferd im Schritt und Trab auf festem und weichem Boden, wenn möglich auch unter dem Reiter.
Palpation & Befund
Mit meinen Händen ertaste ich den gesamten Körper systematisch — von der Halswirbelsäule über Rücken und Becken bis zu den Gliedmaßen. Auch innere Organe und das craniosacrale System werden untersucht.
Behandlung — Osteopathie & Akupunktur
Ich arbeite mit strukturellen, faszialen, craniosacralen und visceralen Techniken. Je nach Befund ergänze ich die Osteopathie durch Akupunktur. Für schmerzempfindliche Pferde setze ich die Lasertherapie ein.
Nachbesprechung
Ich bespreche meine Befunde und gebe konkrete Empfehlungen zur Nachsorge: Reitpause, Weidegang, Aufbautraining und gegebenenfalls die Absprache mit Ihrem Tierarzt.
Reiter & Pferd
Die Reiter-Pferd-Beziehung
Pferd und Reiter bilden eine Einheit. Probleme beim Reiten haben häufig körperliche Ursachen — beim Pferd, aber auch beim Reiter. Ein Beckenschiefstand des Reiters kann sich auf das Pferd übertragen und umgekehrt.
Als ausgebildete Osteopathin für Mensch und Tier kann ich beide Seiten dieser Beziehung beurteilen. So finde ich heraus, ob die Ursache eines Rittigkeitsproblems beim Pferd, beim Reiter oder in der Ausrüstung liegt. Ergänzend biete ich auch eine Behandlung für den Menschen an.

Zusammenarbeit mit Ihrem Tierarzt
Osteopathie ersetzt keine tierärztliche Behandlung — sie ergänzt sie. Bei akuten Lahmheiten unklarer Ursache, Verdacht auf Frakturen oder schwerwiegende Erkrankungen sollte immer zuerst der Tierarzt konsultiert werden. Ich arbeite gerne mit Ihrem Tierarzt zusammen und tausche mich bei Bedarf über Befunde und Therapieempfehlungen aus.
Besonders nach tierärztlichen Eingriffen, Zahnbehandlungen oder Hufkorrekturen ist eine osteopathische Nachbehandlung sinnvoll. Auch vor dem Anreiten junger Pferde empfehle ich einen osteopathischen Check.
Nach der Behandlung
Nach der Behandlung sind einige Tage Reitpause mit viel Weidegang empfehlenswert, gefolgt von individuellem Aufbautraining. Die meisten Pferde benötigen 3 bis 5 Tage, um die Behandlung zu verarbeiten. Vermehrtes Gähnen, veränderter Kotabsatz oder leichte Müdigkeit sind normale Reaktionen.
Ich berate Sie auch gerne zu Themen wie Sattel, Hufe und Zahnkontrolle — denn diese Faktoren beeinflussen die Gesundheit des Bewegungsapparates maßgeblich.
Behandlung & Kosten
Pferdebehandlung
Pferdebehandlung
100–120 € · je nach Aufwand
- Behandlung vor Ort beim Pferd
- Ausführliche Befunderhebung
- Individuelle Therapie
- Aufbautraining-Empfehlung
- Beratung zu Sattel, Hufe und Zähne
Zuzüglich Kilometerpauschale für die Anfahrt.
Fragen & Antworten
Häufig gestellte Fragen
Wo findet die Behandlung meines Pferdes statt?
Ich behandle Pferde bevorzugt in ihrer vertrauten Umgebung — also bei Ihnen auf dem Hof oder im Stall. So fühlt sich Ihr Pferd am wohlsten und die Behandlung kann optimal wirken.
Wie reagieren Pferde auf die osteopathische Behandlung?
Dank ihrer Sensibilität reagieren Pferde sehr gut auf Osteopathie. Viele Pferde zeigen während der Behandlung deutliche Entspannungszeichen wie Gähnen, Kauen, Lecken oder tiefes Durchatmen.
Wie viele Behandlungen braucht mein Pferd?
Das hängt von der Art der Beschwerden ab. Oft reichen 1–3 Behandlungen im Abstand von 2–4 Wochen. Zur Prophylaxe empfehle ich 1–2 Behandlungen pro Jahr, besonders vor und nach der Turniersaison.
Was muss ich nach der Behandlung beachten?
Nach der Behandlung sind einige Tage Reitpause mit viel Weidegang empfehlenswert, gefolgt von individuellem Aufbautraining. Ich gebe Ihnen nach jeder Behandlung konkrete Empfehlungen mit.
Kann Osteopathie Rittigkeitsprobleme lösen?
Ja, viele Rittigkeitsprobleme haben körperliche Ursachen. Wenn sich ein Pferd schlecht biegen lässt, nicht untertritt oder den Galopp verweigert, können Blockaden oder Verspannungen die Ursache sein. Osteopathie kann hier sehr effektiv helfen.
Wann sollte ich mein Pferd osteopathisch untersuchen lassen?
Bei Lahmheit, Taktunreinheiten, Verhaltensänderungen (Sattelzwang, Kopfschlagen, Treten), Leistungsabfall oder nach Stürzen und Operationen. Auch vorbeugend — zum Beispiel bei Besitztümerwechsel oder Sattelproblemen.
Ersetzen Sie die tierärztliche Behandlung?
Nein, Osteopathie ersetzt keine tierärztliche Behandlung, sondern ergänzt sie. Bei akuten Verletzungen, Lahmheiten unklarer Ursache oder Verdacht auf ernste Erkrankungen sollte zuerst ein Tierarzt konsultiert werden.
Wie weit fahren Sie für Hausbesuche?
Ich behandle Pferde in Wittmund, Ostfriesland und der weiteren Umgebung. Die genauen Kosten für den Anfahrtsweg besprechen wir individuell. Kilometerpauschale wird zusätzlich berechnet.
Sollte der Hufschmied vor oder nach der Osteopathie kommen?
Idealerweise kommt der Hufschmied einige Tage vor der osteopathischen Behandlung. So kann ich eventuelle Auswirkungen von Hufkorrekturen mit berücksichtigen. Bei Bedarf empfehle ich auch eine Sattelkontrolle.
Behandeln Sie auch Fohlen und junge Pferde?
Ja, gerade bei jungen Pferden kann Osteopathie Fehlentwicklungen vorbeugen. Ich empfehle einen osteopathischen Check vor dem Anreiten, um sicherzustellen, dass der Bewegungsapparat frei und bereit dafür ist.

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