Osteopathie für Hunde in Wittmund
Osteopathie lässt sich mit fundierten Kenntnissen der Anatomie, Biomechanik und Physiologie des Hundes hervorragend anwenden. Dank ihrer Sensibilität reagieren Hunde sehr gut auf diese Methode. Mit sanften Techniken löse ich Blockaden und unterstütze die Selbstheilungskräfte Ihres Vierbeiners.
Als ausgebildete Tierosteopathin (ICREO) und Physiotherapeutin behandle ich Hunde aller Rassen und Altersstufen in meiner Praxis in Wittmund. Ob Welpe, ausgewachsener Hund oder Senior — die osteopathische Behandlung wird individuell auf Ihren Vierbeiner abgestimmt.

So läuft die Behandlung ab
Jede Behandlung folgt einem strukturierten Ablauf, der auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Hundes zugeschnitten wird. Eine Sitzung dauert in der Regel 45 bis 60 Minuten.
1. Anamnese
Zu Beginn besprechen wir die Krankengeschichte Ihres Hundes: Vorerkrankungen, Operationen, Medikamente, Ernährung und aktuelle Beschwerden. Je genauer die Informationen, desto gezielter kann ich behandeln. Bringen Sie gerne vorhandene tierärztliche Befunde mit.
2. Befunderhebung
Ich beobachte Ihren Hund in der Bewegung — im Schritt und Trab — und ertaste anschließend mit meinen Händen den gesamten Bewegungsapparat. Dabei prüfe ich Gelenke, Muskulatur, Faszien und innere Organe auf Spannungen, Blockaden und Bewegungseinschränkungen.
3. Behandlung
Mit sanften manuellen Techniken löse ich die gefundenen Blockaden und Verspannungen. Die Techniken umfassen strukturelle, fasziale, craniosacrale und viscerale Methoden. Die meisten Hunde entspannen sich schnell und genießen die Behandlung sichtbar.
4. Nachsorge
Nach der Behandlung bespreche ich mit Ihnen, was ich festgestellt habe und welche Empfehlungen ich für die nächsten Tage gebe. In der Regel sollte Ihr Hund 1–2 Tage etwas ruhiger gehalten werden. Bei Bedarf empfehle ich ergänzende Akupunktur oder eine Anpassung der Ernährung.
Wann ist Osteopathie für Ihren Hund sinnvoll?
Viele Hundebesitzer kommen zu mir, wenn ihr Hund Anzeichen von Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen zeigt. Doch auch vorbeugend kann Osteopathie sinnvoll sein — etwa bei sportlich aktiven Hunden, nach Operationen oder im Seniorenalter.
Typische Anzeichen und Beschwerden
Typische Beschwerdebilder im Detail
Hüftdysplasie (HD)
Hüftdysplasie ist eine der häufigsten Gelenkerkrankungen beim Hund. Die Osteopathie kann zwar die Grunderkrankung nicht heilen, aber die daraus resultierenden Kompensationsmuster lösen. Durch die Fehlbelastung verspannt sich häufig die gesamte Rücken- und Beckenmuskulatur. Osteopathische Behandlung verbessert die Beweglichkeit, lindert Schmerzen und steigert die Lebensqualität Ihres Hundes deutlich.
Dackellähmung (Bandscheibenvorfall)
Bandscheibenvorfälle betreffen nicht nur Dackel, sondern auch andere Rassen mit langem Rücken wie Basset Hound oder Cocker Spaniel. Nach der tierärztlichen Abklärung kann Osteopathie die Rehabilitation unterstützen, indem sie die umliegende Muskulatur entspannt und die Wirbelsäulenbeweglichkeit verbessert.
Postoperative Rehabilitation
Nach Operationen — sei es ein Kreuzbandriss, eine Patellaluxation oder eine Kastration — entwickeln Hunde häufig Schonhaltungen. Diese belasten andere Körperbereiche und können zu neuen Problemen führen. Osteopathie hilft, diese Kompensationsmuster frühzeitig zu erkennen und aufzulösen.
Verdauungsprobleme
Chronische Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Durchfall oder Verstopfung können ihre Ursache in Spannungen im Bauchraum oder der Wirbelsäule haben. Die viscerale Osteopathie behandelt die Organe und deren Aufhängung sanft und kann so die Verdauungsfunktion verbessern.
Wie viele Behandlungen sind nötig?
Das hängt von der Art und Dauer der Beschwerden ab. Bei akuten Problemen reicht oft eine einzelne Behandlung. Chronische Beschwerden wie Hüftdysplasie oder wiederkehrende Lahmheit erfordern in der Regel 2 bis 3 Sitzungen im Abstand von 2 bis 4 Wochen.
Zur Vorbeugung empfehle ich 1 bis 2 Kontrollen pro Jahr — besonders für sportlich aktive Hunde, Arbeitshunde oder Senioren. So lassen sich Probleme erkennen, bevor sie zu Beschwerden führen.
Die Osteopathie versteht sich als Ergänzung zur tierärztlichen Behandlung, nicht als Ersatz. Bei unklaren Befunden empfehle ich immer die Abklärung durch Ihren Tierarzt.

Behandlung & Hausbesuche
Vorwiegend behandle ich Hunde bei mir zu Hause in meiner Praxis in Wittmund. Hier habe ich optimale Bedingungen für eine ruhige, konzentrierte Behandlung. Die meisten Hunde gewöhnen sich schnell an die neue Umgebung und entspannen sich.
Hausbesuche sind gegen eine Pauschale und Kilometerzuschlag möglich — besonders bei ängstlichen Hunden oder wenn der Transport schwierig ist. Ich komme gerne zu Ihnen nach Wittmund, in die umliegenden Ortschaften in Ostfriesland oder weiter nach Absprache.
Auch Katzen sind herzlich willkommen! Katzen profitieren ebenfalls von osteopathischen Behandlungen. Aufgrund ihrer hohen Sensibilität reagieren sie oft besonders gut auf die sanften Techniken.
Behandlung & Kosten
Osteopathie Hund
45–60 Minuten
- Befunderhebung
- Sanfte osteopathische Techniken
- Individuelle Therapie
- Ernährungsberatung
- Auch Katzen willkommen
Häufig gestellte Fragen

Bereit für Ihre Behandlung?
Vereinbaren Sie jetzt einen Termin und lassen Sie uns gemeinsam den Weg zu mehr Wohlbefinden gehen.